Die Trio – Miniaturen gehören zu den am häufigsten gespielten Kammermusikwerken des russisch-schweizerischen Komponisten Paul Juon, der sich in der zweiten Lebenshälfte in Berlin niederließ.
Die spätromantische Musik beginnt mit einem verträumten, nachdenklichen ersten Satz (Reverie). Danach folgt eine witzige, teilweise groteske Humoreske. Nach einer traurigen Elegie bildet ein Danse phantastique den Abschluss. Bei diesem sind Anklänge an wienerische Musik der Jahrhundertwende herauszuhören.
(ca. 13 Min)